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am 17. Juni

Umsteigen auf Bus und Bahn

Elke Gapp Gemeindegruppen-Sprecherin, Manfred Hackl - Die Modernisierung des Bahnhofs Braunau geht zügig voran.

Braunau.

 

Die Modernisierung des Bahnhofs Braunau geht zügig voran. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist nun mit Hilfe einer Unterführung und bald auch mit Liften barrierefrei möglich. FußgängerInnen und RadfahrerInnen können diese Unterführung auch nutzen, um schnell, sicher und bequem auf die andere Seite der Gleisanlage zu gelangen. Das ist insbesondere für SchülerInnen wichtig, die am Weg zum Gymnasium sind. Die Park & Ride Anlage an der Nordseite des Bahnhofs ist zwar noch nicht ganz fertig, kann aber schon benutzt werden.

 

Die Anbindung des regionalen Busverkehrs an den Bahnhof wird mit einer Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes massiv verbessert. In der Neuausschreibung des Betriebs des Citybusses ab 2022 ist auch die Option für einen Citybusbetrieb am Samstag enthalten. Die türkis-grüne Bundesregierung hat zusätzliche 300 Millionen Euro genehmigt, um vor allem Regionalbahnen attraktiver zu machen.

Durch Covid-19 sind derzeit viele Menschen verunsichert was die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln anbelangt. Eine aktuelle Studie der AGES hat festgestellt, dass die Übertragung des Corona Virus in öffentlichen Verkehrsmitteln äußerst selten ist. Somit ist eine übertriebene Angst, sich in Bus oder Bahn anzustecken, unbegründet.

 Eine Ansteckung über Haltegriffe, Sitze usw. ist unwahrscheinlich, da der häufigste Ansteckungsweg über feinste Tröpfchen von Mensch zu Mensch geschieht. Bei Infektionen zu Hause bleiben und Abstand halten sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen. Falls in vollen Verkehrsmitteln das Abstandhalten nicht möglich ist, kann auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vor der Verbreitung der Viren schützen. Die derzeitige Verpflichtung zum Tragen sollte jedoch gelockert werden, falls in den öffentlichen Verkehrsmitteln genügend Platz ist, um Abstand zu halten. Die Praxis zeigt, dass sowohl Fahrer als auch Fahrgäste ohnehin häufig die Maske ablegen, sofern der Abstand gewahrt ist.

 

Dennoch, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes mag ungewohnt und manchmal etwas unangenehm sein, aber es soll kein Hindernis sein, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

 

Elke Gapp: „Durch sanfte Mobilitätsformen wie zu Fuß gehen, Radfahren und öffentlichen Verkehr senken wir die Belastung mit vielen lungenschädlichen Substanzen wie Stickoxiden, Feinstaub, etc. Das ist, insbesondere in Zeiten von Covid-19, sowohl ein Beitrag zur Gesunderhaltung der Lunge als auch zum Klimaschutz.“


 


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