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am 20. November

Schritte zu mehr öf­fent­lichem Verkehr.

Elke Gapp Gemeindegruppen-Sprecherin - Im Dezember wird das seit Jahren diskutierte “Regionalverkehrskonzept Innviertel” umgesetzt. Damit sollen Bahn- und Busverbindungen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ziel ist es, Anschlüsse an die verlängerte Salzburger Lokalbahn effizient einzubinden, sowie Anschlüsse Richtung Ried und Salzburg zu schaffen. 

Zwischen Braunau und Salzburg Europark gibt es beinahe stündlich einen Direktzug. Eine zusätzliche Attraktivierung wäre ein konsequenter (Halb)Stundentakt und die Elektrifizierung der Bahnstrecke. 

In Braunau ist die Modernisierung des Bahnhofs in vollem Gange. Es werden ein elektronisches Stellwerk, die Unterführung der Josef Reiter-Straße, barrierefreie Bahnsteige und eine Geh- und Radunterführung umgesetzt. Der Busterminal wird in den Bahnhof integriert um einen einfachen Umstieg zwischen Regionalbus, Citybus und Zügen zu ermöglichen. Am Gelände des ehemaligen Hofer wird eine Park&Ride Anlage errichtet. 

Die oben genannten Maßnahmen werden den Fahrgästen in Zukunft mehr Sicherheit und Komfort bieten und es sind gute Schritte, die den Öffentlichen Verkehr attraktiver machen. 

Allerdings gibt es noch sehr viel zu tun, denn auch in Zukunft wird es zum Beispiel von Treubach nach Braunau nur vier Verbindungen täglich geben, und um mit dem Öffentlichen Verkehr nach Höhnhart zu gelangen, muss man mehr als eine Stunde einplanen. 

Um viele Menschen zu motivieren auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, braucht es einen laufenden Ausbau, gute Fahrpläne und angemessene Preise. Die Arbeitszeiten werden flexibler, viele arbeiten Teilzeit und fahren außerhalb der typischen Pendlerzeiten. 

Im Sinne von “entspannt und klimafreundlich unterwegs” ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, die jetzt schon guten Angebote zu nutzen.

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