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am 21. Februar

Grünzug Industriepark Braunau - Neukirchen

Manuel Parfant - Braunau. Der Wald rund um den Industriepark Braunau – Neukirchen soll als Grünzug unter Schutz gestellt werden.

Die Waldflächen entlang der B156 und des Achinger Totenweges sollen im Flächenwidmungsplan als „Grünzug Waldgürtel Industriepark“ ausgewiesen werden und dadurch einen besonderen Schutzstatus erhalten. Die Einleitung dazu erfolgte in der Gemeinderatssitzung vom 13. Februar 2020 einstimmig.

„Nach der Erweiterung des Industrieparks um 70 ha und der Rodung von 7.000 m² Schutzwald durch die AMAG für ein Sickerbecken gibt es nun endlich positive Neuigkeiten. Die Waldflächen links und rechts der B156 und links des Achinger Totenweges werden als Grünzug unter Schutz gestellt“, erklärt GR DI Manuel Parfant, Obmann des Umweltausschusses.

„Durch die Ausweisung der Waldflächen als Grünzug wird es in Zukunft schwierig bis unmöglich werden, Rodungen auf diesen Grundstücken durchzuführen. Diese Waldflächen dienen als Pufferzone und schützen die Bevölkerung vor Immissionen aus dem Industriepark“, betont GR DI Manuel Parfant.

„Durch das Eschentriebsterben und den Borkenkäfer ist der Schutzwald im Bereich der B156 in den letzten Jahren leider großflächig gefällt worden. Für uns völlig unverständlich wurden nun von der AMAG zusätzlich mehr als 7.000 m² Schutzwald für ein Sickerbecken gerodet. Wo einst Bäume standen, führen nun Bagger massive Erdbewegungen durch.


Durch den fehlenden Wald ist die Lärmbelastung aus dem Industriepark für die Ranshofner Bevölkerung stark angestiegen, was für viel Unmut sorgt. Es bleibt zu hoffen, dass die neu gepflanzten Bäume in den nächsten Jahren schnell nachwachsen werden und der Schutzwald bald wieder seine eigentliche Funktion erfüllen kann“, betont GR DI Manuel Parfant.​

 

 


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