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am 25. August

Geben für Leben - Stammzellenspenden ist einfach

Gabriele Scherrer - STAMMZELL- UND KNOCHENMARKSPENDEN ist oft die einzige Möglichkeit, einen Patienten mit Leukämie oder Blutkrankheit vor dem Tode zu bewahren. Die in Ihrem Knochenmark beheimateten Stammzellen können die kranken Stammzellen eines Patienten ersetzen und ihm so eine Chance auf ein Überleben schenken.

Fragebogen
Testkit zur Registrierung
Einverständniserklärung


Derzeit warten viele Patienten, die an Leukämie oder einer Blutkrankheit erkrankt sind, auf eine lebensrettende Stammzellspende – darunter sind auch viele Kinder. Gibt es in deren Familie keinen passenden Spender, liegt die Wahrscheinlichkeit, einen solchen zu finden, bei 1:500.000 bis mehrere Millionen

B I T T E ! ! !

HELFEN SIE MIT - LASSEN SIE SICH REGISTRIEREN


Als Spender registrieren lassen


Prinzipiell kann sich jeder Mensch registrieren lassen.

Die Merkmale aller typisierten Personen sind weltweit durch autorisierte Ärzte einsehbar und können dadurch einen Menschen vor dem sicheren Tod bewahren – wo immer sich dieser befindet!​


Bei der Registrierung als Stammzellspender gelten folgende Kriterien:

  • Altersgrenze zwischen 17-45 Jahren
  • Gewicht: Mindestgewicht von 50kg
  • Es dürfen keine schwerwiegenden oder chronischen Erkrankungen vorliegen.


Zur Typisierung wird nur ein Wangenabstrich durchgeführt. In wenigen Fällen wird auch eine
Blutabnahme verwendet. Dort werden aber nur kleine Blutmengen benötigt, deshalb können
Sie auch eine Blutprobe abgeben, wenn Sie erst kürzlich Blut gespendet haben. ​​


Gewinnung von Stammzellen


Zur Gewinnung von Stammzellen gibt es zwei Methoden

Spende von Stammzellen aus dem Blut und

 

In den letzten Jahren wurde mit der Stammzellspende eine neue Methode der Spende entwickelt. Um die Blutstammzellen im Körper zu stimulieren, erhält der Spender bei dieser Methode ein Medikament namens Neupogen. Dies ist ein Botenstoff, den der Körper bei Infektionen selbst ausschüttet, um eine verstärkte Neubildung der Stammzellen anzuregen. Im Rahmen dieser vier Tage dauernden Stimulierung (der Spender gibt sich jeden Tag zwei kleine Spritzen in die Bauchfalte) tritt auch ein Teil der blutbildenden Stammzellen für kurze Zeit in das Blut über. Am fünften Tag wird der Spender dann an einen Zellseparator (eine Zentrifuge, die das Blut in seine Bestandteile trennen kann) angeschlossen. So werden die Stammzellen aus dem peripheren Blut des Spenders abgesammelt. Dieser Vorgang dauert etwa drei bis fünf Stunden und wird ambulant durchgeführt (vergleichbar mit einer Dialyse bzw. Blutwäsche).

In 80% aller angeforderten Spenden wählen die Transplanteure dieses Verfahren zur Blutstammzellgewinnung. Langzeitnachwirkungen sind nicht bekannt.

Weit seltenere Knochenmarkspende


In nur rund 20% der Fälle (dabei sehr häufig bei Kleinkindern) wird eine Knochenmarkspende durchgeführt. Die Entnahme der Blutstammzellen erfolgt bei dieser Methode durch eine Punktion des Beckenkamms. Der Eingriff dauert ca. eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Spender wird am folgenden Tag wieder aus der Klinik entlassen.
Um weit verbreiteten Missverständnissen vorzubeugen: Die Blutstammzellen befinden sich
im Knochenmark. Das Rückenmark im Wirbelkanal hat damit nichts zu tun und wird somit
niemals angetastet!



Danke für Ihr Interesse - Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit!​​


Quellen & Weiterführende Links:

https://www.gebenfuerleben.at/downloads/datei/Informationsblatt.pdf

https://www.gebenfuerleben.at/downloads/datei/Flyer_allgemein_GebenfuerLeben.pdf

https://www.gebenfuerleben.at/infos/seite/h%C3%A4ufige+Fragen

https://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-stammzellspende/wer-darf-stammzellen-spenden/

https://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-stammzellspende/wie-laeuft-die-spende-ab/

https://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-stammzellspende/faqs-zur-stammzellspende/



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